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1981 wurde die Rue Condorcet die erste Fußgängerzone der Stadt. Von der Rue Max Dormoy ab wurde der Platz als Fußgängerbereich eingerichtet. Dreh- und Angelpunkt dieser Zone ist zweifelsohne der Vorplatz der Kathedrale, mit dessen Fertigstellung Ende dieses Jahres zu rechnen ist.
Mit den Fußgängerzonen wird den Fußgängern ein Lebensbereich zur Verfügung gestellt, der den Handel anregt aber auch ein angemessener Rahmen für ein Kulturerbe wie die Kathedrale ist.
In der Stadtmitte wurde das Fußgängernetz mit der Einbindung der Rue de Vesle erweitert, die wegen der Fahrspur für öffentliche Verkehrsmittel eine Teilfußgängerzone ist.
Lokalisieren Sie die Fußgängerzonen
Sie laufen auf dem Platz Erlon in der Fußgängerzone entlang und stellen fest, dass dort Fahrzeuge fahren oder parken. Ist das normal? Die Antwort lautet ja! Unter klar definierten Bedingungen können Anwohner, aber auch Lieferanten und Umzugs-Lkws zeitweilig in die Fußgängerzonen hineinfahren.
Die Zufahrt wird mit Hilfe einer oder zwei ausfahrbarer Säulen kontrolliert. Auf diese Säulen, die in ausgefahrener Stellung in Ruheposition sind, wird durch eine rote Ampel hingewiesen. Sie werden eingefahren sobald sich ein Fahrzeug nähert und auf den Knopf « Lieferungen » gedrückt wird. Dann ist ein Ticket zu entnehmen, um keine Geldbuße zahlen zu müssen.
Sind beide Säulen eingefahren, blinkt ein orangefarbenes Licht auf und das Fahrzeug kann durchfahren.
Sobald das Fahrzeug die elektromagnetische Sicherheitsschleife verlässt (die verhindert, dass die Säulen hochfahren), schaltet die Ampel auf Rot um und die Säulen fahren wieder hoch. Kommt zur gleichen Zeit ein anderes Fahrzeug in die Sicherheitsschleife und hatten die Säulen nicht genügend Zeit, wieder ganz hochzufahren, senken sie sich sicherheitshalber, die Ampel bleibt jedoch auf Rot.