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Kulturerbe

Stadt der Klassik

 
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  • Musée Le Vergeur
  • Place Royale

Die Renaissance
Die Familie Guise-Lorraine veranschaulicht sehr schön die Geschichte der Stadt. Reims verdankt dem Kardinal Karl von Lothringen die Druckerei, die Universität und das erste Seminar von Frankreich. Reims wird Mittelpunkt der Liga. Heute sind nur wenige Wohnsitze aus dieser Zeit erhalten (Hôtel de La Salle, Hôtel Le Vergeur...). Der Bischofssitz wurde mit der Errichtung eines großen Saals mit dem Namen Tau, in dem die Feierlichkeiten der Königskrönung stattfanden, umgebaut.

17. und 18. Jahrhundert
Eine städtische Reform, die zur Verschmelzung von Stadtrat und Schöffen führte, kam zu Beginn des 17. Jahrhunderts zum Tragen, als das Rathaus mit dem Reiterdenkmal von Ludwig III. errichtet wurde. Gleichzeitig wurde eine große Jesuitenschule gebaut. Die Stadt hatte unter dem Dreißigjährigen Krieg gelitten und Colbert, gebürtiger Reimser, war um die Einführung neuer Gewerbe bemüht, um die Wirtschaft anzukurbeln. 1690 ließ Robert de Cotte den hinteren Teil des Erzbistums umgestalten und eine schlichte, ebenmäßige Fassade errichten.

Eine groß angelegte städtebauliche Maßnahme, die allzu oft im Entwurfszustand geblieben war, bereicherte die Stadt im 18. Jahrhundert unter dem Einfluss von Legendre, der inmitten der Altstadt einen königlichen Platz bauen ließ. Er war Ludwig XV. gewidmet, dessen Statue als römischer Kaiser in der Mitte thront. Zuvor waren öffentliche Promenaden außerhalb der Stadtmauern angelegt worden.


Mit der Revolution verschwinden neun Kirchengemeinden und ungefähr dreißig religiöse Gebäude. 1793 wurde die Öllampe, die seit der Taufe Chlodwigs aufgewahrt wurde und der Könisgsweihe diente, zerbrochen.

Mehr dazu

> Im Museum Saint-Remi
ist ein Ausstellungsbereich ausschließlich der Archäologie gewidmet.
 Weitere Auskünfte im Museum unter der Tel.-Nr. 03.26.85.23.36.
 
> In der Mediathek der Kathedrale ist eine Dauerausstellung über die archäologischen Ausgrabungen und das galloromanische Erbe von Reims zu sehen.

> Eine Ausgabe der Publikation ‘Société archéologique champenoise » handelt von Reims und seiner Stadtmauer im 4. Jh.
Auskunft:  06.32.13.52.60.